Archive:Free Culture Bremen/Flyers/3min

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Der 3 min Flyer soll generelle Informationen zu Free Culture geben. Dies kann mit einer anderen B-Seite kombiniert werden.

nochmal eine andere Version:


Free Culture in 3 min

  • Free Culture ist eine studentische Bewegung mit dem Ziel freie Kultur zu fördern. Es gibt viele Gruppen und Vereine die ähnliche Ziele haben wie wir. Free Culture hebt sich von anderen ab, da wir auf dezentrales studentisches Engagement setzen.
  • Der Name ist an das Buch `Free Culture' des Stanford Harvard Juraprofessors Lawrence Lessig angelehnt. Das Buch ist frei erhältlich unter http://free-culture.cc. Im Oktober 2008 ist außerdem Lessigs Buch `Remix' erschienen (http://remix.lessig.org).
  • Free Culture ist Teil einer wachsenden Bewegung mit Wurzeln in der Free / Open Source Software Gemeinschaft, Medienaktivisten, kreativen Künstlern, Schriftstellern und Bürgerrechtlern.
  • Free Culture basiert auf vier Prinzipien:
Die Freiheit Kultur zu nutzen
Uns soll man nicht erzählen, wie Musik gehört werden soll, oder davon abgehalten werden, ein Buch so zu lesen, wie wir es wollen
Die Freiheit neue Kultur zu erschaffen
Wir sollten das Recht und die Fähigkeit haben, neue Werke zu schaffen und bestehende in Remixe zu transformieren, ohne unnötige Beschränkungen
Die Freiheit Kultur zu teilen
In der Kindheit wurde uns beigebracht immer zu teilen, warum ist das Kopieren einer CD für eine Freundin oder das Teilen deines Werkes mit Millionen also anstößig?
Die Freiheit zu lernen
Wir können mehr über Kultur lernen und unsere eigenen kritischen und kreativen Fähigkeiten verbessern, wenn wir Zugang zu den nötigen Materialien und Werkzeugen haben
  • FreeCulture.org stellt dabei elektronische Ressourcen wie Mailinglisten, Wiki, Web- und Bloghosting zur Verfügung.

B-Seite

Open University Campaign

Die Open University Campaign wurde auf der Free Culture Conference 2008 am 12 Oktober in Berkeley erarbeitet. Ziel ist es die Free Culture Ideale an den Universitäten und Hochschulen zu fördern. Der Schwerpunkt liegt darauf Wissen mehr Menschen zugänglich zu machen (engl. Access to Knowledge/A2K). Um es lokalen Gruppen zu ermöglichen auf die Ergebnisse von anderen Hochschulen und Universitäten zurückzugreifen, wurden dafür fünf der wichtigsten Punkte gewählt: Open Access, Open Educational Resources, Freie Software und offene Standards, Patente und last but not least unzensiertes Internet.

Free Culture an Hochschulen und Universitäten heißt:

  1. Alle Forschungsergebnisse von Hochschulen sind öffentlich zugänglich zu publizieren (Open Access).
  2. Lern- und Lehrmaterialien sind frei zugänglich zu machen (Open Educational Resources).
  3. In den Hochschulen ist auf freie Software und offene Standards zu setzen.
  4. Patente der Hochschulen werden für freie Software, essentielle Medikamente und das Allgemeinwohl bereitwillig zur Verfügung gestellt.
  5. Hochschulnetze spiegeln die Offenheit des Internets wieder, keine Inhalte werden gefiltert oder zensiert.

Diese Forderungen gelten gleichberechtigt für alle Mitglieder der Hochschulen: Studierende, Lehrende, Forschende und Verwaltung.

Open University Campaign in Bremen

An der Universität Bremen haben sich dem Bremer Unischlüssel (#84, 2005) zufolge 84% von 220 Wissenschaftlern für eine Teilnahme an Open Access Aktivitäten ausgesprochen. Dies scheint bei den meisten schnell in Vergessenheit geraten zu sein.